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| Ergebniszusammenfassung (als PDF zum Download hier ) |
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Wie in den Jahren 2007 und 2008 hat der Lehrstuhl für Marketing I der Universität Hohenheim mit seinen Studierenden auch im Mai dieses Jahres die Zufriedenheit mit der Verwendung von Studiengebühren bei Studierenden an allen deutschen Universitäten, die im laufenden Sommersemester Studiengebühren erhoben haben, ermittelt. Überprüft wurde in diesem Zusammenhang auch die Einstellung von Studierenden an deutschen Universitäten gegenüber Studiengebühren im Allgemeinen.
Insgesamt wurden für den Gebührenkompass 2009 mehr als 5.600 persönliche Interviews geführt. An jeder der 49 deutschen Universitäten, die im Sommersemester 2009 Studiengebühren erhoben haben, wurden mindestens 100 Interviews mit Studierenden vor Ort von „Gebühren-Scouts“ der Universität Hohenheim geführt. Diese umfangreichste und aufwendigste Studie zu Studiengebühren in Deutschland war nur durch die finanzielle Unterstützung der GfK, Nürnberg, und von avos, einem Service der onestra GmbH, Saarbrücken, möglich.
Die „Highlights“ der Ergebnisse des „Gebührenkompass 2009“ werden im Folgenden in den Rubriken |
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Hintergrund |
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Zufriedenheit mit der Verwendung von
Studiengebühren und |
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Einstellungen der Studierenden gegenüber
Studiengebühren |
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vorgestellt. Darüber hinaus werden am Ende dieser Ergebniszusammenfassung einige zentrale Schlussfolgerungen für Universitäten für den Umgang mit dem Thema „Studiengebühren“ aus den zuvor vorgestellten Ergebnissen des Gebührenkompass 2009 abgeleitet. |
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Zufriedenheit mit der Verwendung von Studiengebühren in Deutschland |
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Noch immer ist die Zufriedenheit von Studierenden deutscher Universitäten mit der Verwendung von Studiengebühren an ihren Universitäten gering. Auf einer Skala von „1 = sehr zufrieden“ bis „6 = sehr unzufrieden“ liegt die durchschnittliche Zufriedenheit der Befragten bei 4,22 und ist damit auf eine Schulnoten-Skala bezogen allein mit „ausreichend bis mangelhaft“ zu bewerten.
Allerdings ist eine leichte Verbesserung der Zufriedenheit im Vergleich zur Untersuchung des Vorjahres feststellbar. Lag die Zufriedenheit im Gebührenkompass 2008 auf der gleichen Skala noch bei 4,55, so stellt die diesjährige Gesamtzufriedenheit von 4,22 einen Anstieg der Zufriedenheit von 0,33 dar.
An keiner deutschen Universität liegt die durchschnittliche Zufriedenheit der Studierenden mit der Verwendung von Studiengebühren dabei jedoch oberhalb der bei 3,5 liegenden Skalenmitte, so dass ausnahmslos an allen gebührenerhebenden Universitäten in Deutschland zurzeit noch immer eher Unzufriedenheit mit der Verwendung der Studiengebühren besteht.
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Gesamtzufrieden-
heit in Deutschland |
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Noch am zufriedendsten (allerdings auf ebenfalls niedrigem Niveau) sind dabei die Studierenden an den Universitäten Clausthal-Zellerfeld (3,54; Vorjahr: 3,81), RWTH Aachen (3,62; Vorjahr: 3,93), Würzburg (3,64; Vorjahr: 4,19), Mannheim (3,68; Vorjahr: 4,25) und Konstanz (3,70; Vorjahr: 3,89). Auffällig ist dabei, dass immerhin drei dieser „TOP 5“ (Clausthal-Zellerfeld, RWTH Aachen, Konstanz) bereits im Vorjahr zu den fünf Universitäten mit der höchsten Verwendungs-zufriedenheit gehörten.
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Unis mit der „höchsten“ Zufrie-denheit |
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Die größte Unzufriedenheit mit der Verwendung von Studiengebühren besteht zurzeit an den Universitäten Hannover TiHo (5,05; Vorjahr: 4,23), Wuppertal (4,89; Vorjahr: 5,37), Hamburg Universität (4,87; Vorjahr: 4,78), Saarbrücken (4,70; Vorjahr: 4,56) und Siegen (4,67; Vorjahr: 5,08). Von diesen Universitäten gehörten Wuppertal und Siegen bereits im Vorjahr zu den Universitäten mit der größten Unzufriedenheit der Studierenden mit der Verwendung von Studiengebühren. Bei den übrigen der o.g. Hochschulen (Hannover TiHo, Hamburg Universität und Saarbrücken) hat sich die Zufriedenheit im Vergleich zu 2008 (gegen den ansonsten vorherrschenden Gesamttrend einer leichten Verbesserung) verschlechtert. |
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Unis mit der „geringsten“ Zufrie-denheit |
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Ähnlich wie 2008 besteht hinsichtlich der Zufriedenheit mit der Verwendung von Studiengebühren auch 2009 ein leichtes Nord-Süd-Gefälle: Sieht man von dem allein durch eine Universität vertretenen Bundesland Saarland ab, dann ist die Zufriedenheit in den nördlichen Bundesländern Hamburg (4,43), Niedersachsen (4,37) und Nordrhein-Westfalen (4,32) signifikant schlechter als in Bayern (4,01) und Baden-Württemberg (4,09). Allerdings ist auch hier zu beachten, dass die Zufriedenheit in allen Bundesländern im Vergleich zu 2008 angewachsen ist – jedoch jeweils nur in geringfügigem Umfang. |
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Nord-Süd-Gefälle bei der Zufriedenheit |
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Eine wesentliche Ursache für die insgesamt noch immer bestehende Unzufriedenheit ist darin zu sehen, dass die Verwendung der Studiengebühren an deutschen Universitäten weiterhin von den Studierenden als nicht ausreichend transparent eingestuft wird. Die Zufriedenheit mit der Transparenz der Verwendung von Studiengebühren beträgt auf einer Skala von „1=sehr zufrieden“ bis „6=sehr unzufrieden“ 4,3. Allerdings hat sich auch bei diesem Faktor die Zufriedenheit im Vergleich zum Vorjahr verbessert: 2008 lag der Vergleichswert bei 4,7.
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Unzufriedenheit mit der Transparenz der Verwendung |
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Am zufriedensten sind die Studierenden dabei weiterhin mit der bisherigen Verwendung der Studiengebühren zur Verbesserung der Bibliotheksleistungen. Hier liegt die Zufriedenheit im Bundesdurchschnitt bei 3,2 (Vorjahr: 3,4).
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Zufriedenheit mit Gebühren für Bib-liotheksleistungen |
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Die nachfolgende Abbildung, in der die „Treiber“ der Zufriedenheit mit der Verwendung von Studiengebühren im Vergleich miteinander dargestellt worden sind, verdeutlicht darüber hinaus, dass neben der Transparenz vor allem die Verwendung der Studiengebühren im Bereich Lehre sowie eine entsprechende Gestaltung des internen Prozesses der Gebührenverteilung die Gesamtzufriedenheit mit der Verwendung von Studiengebühren beeinflussen. Verbesserungen bei diesen Verwendungsaspekten führen zu den größten Auswirkungen auf die Gesamtzufriedenheit mit der Verwendung von Studiengebühren. |
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Treiber der Gesamtzufriedenheit |
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| Abb.: Einfluss verschiedener Verwendungsaspekte auf die Gesamtzufriedenheit mit der Studiengebührenverwendung |
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Einstellungen von Studierenden zu Studiengebühren |
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Obwohl sich die Zufriedenheitswerte bezüglich der Verwendung von Studiengebühren bei Studierenden deutscher Universitäten leicht verbessert haben, weisen Studiengebühren noch immer eine sehr geringe Akzeptanz auf. Seit der Erstellung des Gebührenkompass 2007 hat sich die Akzeptanz sogar kontinuierlich verschlechtert. Nachdem sich 2007 60 % der Studierenden gegen die Erhebung von Studiengebühren ausgesprochen hatten, stieg dieser Wert 2008 auf rund 63 % an. Im Jahr 2009 liegt der Anteil der Studierenden, der gegen die Erhebung von Studiengebühren ist, mit 66 % nochmals um weitere drei Prozentpunkte oberhalb des Vergleichswertes aus 2008. |
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Akzeptanz von Studiengebühren: 66% sind dagegen! |
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Vor diesem Hintergrund ist es auch nicht verwunderlich, dass ein ähnlich großer Teil der Studierenden weiterhin für die Abschaffung der Studiengebühren in Deutschland plädiert. Rund 72% der befragten Studierenden (Vorjahr: 70%) sind der Ansicht, dass die Studiengebühren wieder abgeschafft werden sollten. Am kritischsten sehen saarländische und niedersächsische Studierende Studiengebühren. Sie sind zu 83,8% bzw. 78,9% der Auffassung, dass Studiengebühren wieder abgeschafft werden sollten. Im Gegensatz dazu sprechen sich Studierende an baden-württembergischen Universitäten „nur“ zu 65% für die Abschaffung von Studiengebühren aus. |
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72% der Studierenden plädieren für die Abschaffung |
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Ein wesentlicher Erklärungsfaktor für die damit noch immer sehr geringe Akzeptanz von Studiengebühren ist im fehlenden Glauben an die Verbesserung der Lehrbedingungen durch Studiengebühren auf Seiten der Studierenden zu sehen. So werden Studiengebühren deutlich stärker von Studierenden akzeptiert, die davon ausgehen, dass die Studiengebühren an ihren Hochschulen zu einer Verbesserung der Lehrbedingungen führen. Allerdings ist der Anteil der Studierenden, die hieran glauben, noch immer sehr gering. 71,5% der Befragten (Vorjahr: 74,1%) gaben an, dass es auf Grund von Studiengebühren bislang noch zu keiner Verbesserung der Lehrbedingungen an ihrer Universität gekommen sei. Und von dieser Gruppe der Befragten gehen wiederum 80% davon aus, dass es auch zukünftig durch Studiengebühren zu keiner Verbesserung der Lehrbedingungen kommen wird. |
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Grund für fehlende Akzeptanz: fehlender Glaube an Verbesserung der Lehrbedingungen |
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Die geringe Akzeptanz von Studiengebühren hängt dabei auch an der Informationspolitik der Universitäten. Zwar gibt inzwischen nur noch die Hälfte der Befragten (Gebührenkompass 2007 und 2008: rund 66%) an, dass sie keine Informationen über die Verwendung von Studiengebühren an der eigenen Universität erhalten habe. Allerdings fühlen sich trotzdem noch immer 86% der Studierenden (Vorjahr: 85%) nicht ausreichend über die Verwendung von Studiengebühren an ihren Universitäten informiert. An den Universitäten Siegen, Düsseldorf, Paderborn, Passau, Oldenburg, Hamburg Universität und Vechta geben dabei sogar mehr als 95% an, nicht ausreichend von der eigenen Hochschule über Studiengebühren informiert worden zu sein. |
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Studierende fühlen sich nicht ausreichend durch Unis informiert |
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Schlussfolgerungen für den Umgang mit dem Thema „Studiengebühren“
durch Universitäten |
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Die empirischen Ergebnisse des Gebührenkompass 2009 bestätigen großteils die bereits im Gebührenkompass 2008 ermittelten Ergebnisse und Zusammenhänge. Vor allem findet sich weiterhin der kausale Zusammenhang zwischen der Informationspolitik von Universitäten und der Akzeptanz bzw. Zufriedenheit mit Studiengebühren auf Seiten der Studierenden bestätigt. So zeigt sich, dass nur diejenigen Studierenden, die angemessen über die Verwendung von Studiengebühren an ihrer Universität informiert sind, mit der Existenz bzw. Verwendung von Studiengebühren zufrieden(er) sind und daher auch an eine Verbesserung der Studienbedingungen durch Studiengebühren glauben.
Dies zeigt sich, wenn man die Zufriedenheit mit der Verwendung von Studiengebühren zwischen Studierenden, denen nach eigener Einschätzung keine Informationen über die entsprechende Verwendung der Mittel an der Hochschule vorliegen, und anderen Studenten, denen solche Informationen vorliegen, miteinander vergleicht. Hierbei zeigt sich, dass „informierte Studierende“ mit 3,93 signifikant zufriedener sind als „nicht-informierte Studierende“, die allein über eine Gesamtzufriedenheit von 4,55 verfügen.
Darüber hinaus hängt die Zufriedenheit allerdings auch vom Umfang und der Qualität der Informationen ab. Unterteilt man so die o.g. „informierten Studierenden“ nochmals in die Gruppe der Studierenden, die sich als ausreichend informiert einstufen, und in die Gruppe, die sich als nicht ausreichend informiert ansehen, dann fällt auf, dass die „ausreichend Informierten“ mit 3,27 deutlich zufriedener sind als die „nicht ausreichend Informierten“ (4,18).
Akzeptanz und Zufriedenheit auf Seiten der Studierenden können Universitäten also steigern, wenn sie umfassend und vielfältig über die Verwendung von Studiengebühren an der eigenen Einrichtung informieren. Während der Gebührenkompass 2008 gezeigt hat, dass damals noch zu viele Studierende überhaupt nicht über die Verwendung der Gebühren und Beiträge an ihrer Hochschule informiert waren, zeigen die Ergebnisse des diesjährigen Gebührenkompasses, dass sich die Hochschulen vermehrt auch über die Qualität ihrer Informationspolitik Gedanken machen müssen: zwar hat sich der Anteil der informierten Studierenden im Vergleich zum Vorjahr deutlich vergrößert, zugleich jedoch ist der Anteil der „nicht ausreichend Informierten“ auf extrem hohen Niveau nahezu unverändert geblieben (86%) bzw. hat sich sogar leicht vergrößert.
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Unis müssen „besser“ über Verwendung von Studiengebühren informieren! |
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Die Ergebnisse des Gebührenkompass 2009 legen allerdings noch einen weiteren interessanten Schluss nahe: So ist auffällig, dass zwar die Zufriedenheit mit der Verwendung von Studiengebühren (auf allerdings geringem Niveau) leicht größer geworden ist, zugleich jedoch ist auch die Nicht-Akzeptanz und der Wunsch nach Abschaffung der Gebühren nochmals angewachsen. M.a.W. führt eine geringfügige Verbesserung der Zufriedenheit noch nicht zu größerer Akzeptanz der Gebühren/Beiträge an sich.
Als ursächlich hierfür kann die Überlegung eingestuft werden, dass die Verbesserungen, die die Hochschulen im Zusammenhang mit der Verwendung von Studiengebühren (auch aus Sicht der Studierenden) inzwischen realisiert haben, den Studierenden bislang nicht umfangreich genug ausgefallen sind und vor allem nicht schnell genug erfolgt sind. Universitäten sollten sich daher bemühen, Verbesserungen im Umgang mit der Verwendung von Studiengebühren zügig und umfassend vorzunehmen. Nur so haben die Hochschulen eine Chance, Akzeptanz für dieses inzwischen wichtige Finanzierungsinstrument bei den eigenen Studierenden zu erzeugen.
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Universitäten müssen aus Sicht der Studierenden zügig die Gebühren/Beiträge sinnvoll einsetzen! |
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Vor allem müssen sich die Verbesserungen dabei auf die Qualität der Gebühren-/Beitragsverwendung konzentrieren. Da immer noch die überwiegende Mehrzahl der Studierenden (71,5%) angibt, dass die Einführung von Studiengebühren zu keiner Verbesserung der Lehr-/Lernbedingungen an der eigenen Hochschule geführt habe, müssen die Hochschulen darüber nachdenken, ob die bislang ergriffenen Verwendungsmaßnahmen bereits optimal sind. Gegebenenfalls sind in der Folge neue Verwendungsformen für Studiengebühren zu identifizieren, die tatsächlich zu einer Verbesserung der Lern- und Lehrbedingungen an Universitäten führen.
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Nutzenstiftende Gebühren- verwendungen identifizieren! |
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Auf keinen Fall sollten die Universitäten allerdings die Studiengebühren für allgemeine Zwecke wie z.B. allgemeine Bauvorhaben, die Begleichung von Heizkosten oder das Schließen von sonstigen Haushaltslöchern verwenden. Solche Verwendungen von Studiengebühren werden von rund 80% der Studierenden abgelehnt. |
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Studiengebühren nicht für allgemeine Zwecke einsetzen! |
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